Auch im Yoga gibt es Machtgerangel und Sexskandale, denn das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler ist komplex. Diesem Thema widmen sich mit Martin Schmid und R. Sriram zwei renommierte und kompetente Lehrer. Auch der Jakobsweg kann ein Lehrer sein – Schritt um Schritt auf dem Pilgerweg zu gehen, bringt einen an die eigenen Grenzen und damit näher zu sich selbst. Ein Lehrer der besonderen Art ist der tibetisch-schweizerische Mönchsschüler Loten Dahortsang, der den Lu Jong in Europa populär gemacht hat. – Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe von «YOGA! Das Magazin»!
- Editorial
- Inhalt
- Ein Leben für die Lehre
- Es gibt mehr als ein Schönheitsideal
- Auf dem Jakobsweg zu sich selbst finden
- Exotischer Kraftort für die Seele
- Schwebend Asanas praktizieren
- Die Kraft der eigenen Wurzeln
Ein Leben für die Lehre
Porträt
Wissen zu vermitteln, so dass es Freude macht, ist eine grosse Kunst. Und wenn uraltes Wissen in allen Farben lebendig zu leuchten beginnt, dann ist man wahrlich ein begnadeter Künstler. Der tibetische Meditationslehrer und Schweizer Loten Dahortsang ist ein solcher Künstler. Er öffnet dem Gegenüber die Augen für eine Blickweise, die einem zwar innewohnt, bis dahin jedoch verborgen war.
Text: Gabriela Huber-Mayer
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Es gibt mehr als ein Schönheitsideal
Ayurveda – Körperkult
Es ist nicht einfach, in der heutigen Zeit des Körperkults und unrealistischer Schönheitsideale mit dem eigenen Körper zufrieden zu sein. Im Ayurveda wird die Einzigartigkeit jedes Einzelnen ins Zentrum gestellt. Disbalancen im Körper werden nicht (nur) ausgeglichen, damit jemand abnehmen kann, sondern damit er gesund ist und seine innere Schönheit zum Strahlen kommt.
Text: Kerstin Tschinkowitz*
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Auf dem Jakobsweg zu sich selbst finden
Thema – Pilgern
In fast jeder Kultur finden wir die Weisung, dass man mindestens einmal im Leben an den Geburtsort eines grossen
Heiligen pilgern sollte. Bei uns ist der Jakobsweg legendär und manchmal derart bevölkert, dass Ruhesuchende erschreckt
flüchten. Die Yogalehrerin Ishi Andrea Leuthold war 2003 zusammen mit ihrem Mann auf dem Jakobsweg unterwegs. Das Ehepaar wechselte nach 1000 Kilometern Fussmarsch auf den Schienenverkehr, um der Menge auszuweichen. Die Polarity-Therapeutin Cécile Cassini stellte sich 2001 dieser Herausforderung und wollte partout nichts von einer Light-Variante wissen.
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Exotischer Kraftort für die Seele
Reisen
Wo Körper, Geist und Seele sich mit der imposanten Schönheit des Indischen Ozeans verbinden, wo der eigene Atem mit dem des Meeres eins wird und ein Sonnengruss in der Morgendämmerung das Herz streichelt, dort ist Zanzi Yoga auf der exotischen Trauminsel Sansibar. Eine Reise auf die mystische Insel mit ihrer atemberaubenden Natur über und unter dem Meeresspiegel ist eine Reise der Entschleunigung..
Text: Martina Vieli
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Schwebend Asanas praktizieren
Abstecher – Aqua Yoga
AquaYoga 35° ist eine Synthese aus Yoga und Elementen neuzeitlicher Wasserthera- pien. Es beruht auf der Verbindung von Atmung und Bewegung, auf der Verknüpfung von Kraft, Beweglichkeit und Stille. Im wasserzentrum35° in Zürich kann man in diesen «flüssigen Yoga» eintauchen.
Text: Cathy Frischknecht*
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Die Kraft der eigenen Wurzeln
Thema
Dem Ashtanga-Weg des Yoga Sutra folgend, bedeutet das erste Glied «Yama» auch die Verwurzelung in der eigenen Kultur und das zweite «Niyama» das Pflegen von persönlichen Ritualen. Beides sei wichtig, um sich mit der Weisheit des Yoga zu verbinden, sagt R. Sriram im Gespräch.
Text: Catherine Müller*
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