Donnerstag, 29. Juli 2010 um 00:00
„Wo sind all die Männer hin, wo sind sie geblieben?“ fragt man sich manchmal, wenn man in ein Yogastudio geht. Ein Grund mag sein, dass der Yogaweg gegen innen führt - und damit tun sich in der heutigen, extrovertierten Gesellschaft Männer meist schwerer als Frauen. Zudem sind Vorurteile nach wie vor weit verbreitet. Aber Yoga ist viel mehr als „sich selbst zu spüren“. Nicht zuletzt hilft er Profisportlern wie dem Eishockeyspieler Julien Sprunger, bessere Leistungen auf ihrem Gebiet zu vollbringen und sich im entscheidenden Moment aufs Ziel zu fokussieren. Ganz dem Yoga verschrieben hat sich B.K.S. Iyengar. Der grosse Yogameister, der wesentlich dazu beigetragen hat, den Yoga im Westen bekannt zu machen, steht auch mit 91 Jahren täglich 20 Minuten im Kopfstand und hat viel über den Einfluss des Yoga aufs Leben zu sagen.
Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe von «YOGA! Das Magazin»!
YOGA: Stärke deinen Körper, beruhige deinen Geist.
Dienstag, 10. August 2010 um 00:00
Vom 29. bis 31. Oktober 2010 Yoga-Weekend bei Fribourg
Hatha-/Vinyasa Yoga (klassische und dynamische Asanas), Pranayama und Meditation, dazu stilvolle Zimmer und feinstes vegetarisches Essen in inspirierender, familiärer Umgebung. Das Weekend ist geeignet für gesunde Anfänger und Fortgeschrittene.
Ausserdem: Yoga-Sonntage in Luzern (29. August/19. September und weitere Daten).
Infos: www.yogaktiv.ch / Flyer anfordern und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
YOGA & SURF SPECIAL ELITE – Das 30+ Camp
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 09:00
Weite Strände und leere Line-ups – Surfen lernen unter Europas letzten Sonnenstrahlen
Die perfekte Kombination von Wellen, Strand, Balance und Meer
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen, ob man mit über 30 Jahren noch surfen lernen kann, liefern wir hier nicht nur die Antwort, sondern den Beweis: NA KLAR KANN MAN! Unser erstes 30+ Yoga & Surf Special findet vom 9. bis 16. Oktober 2010 an der französischen Atlantikküste statt.
Das Special besteht aus einem Paket diverser Aktivitäten, an denen man sich nach Lust und Laune beteiligen kann: Der Tag startet mit einer energetisierenden Yoga-Session mit Karla und einem ausgiebigen Frühstück. Beim Surfkurs profitiert man vom Wissen und der Erfahrung von Andi, Trainer des Deutschen Nationalteams und langjähriger Surflehrer bei Wavetours, sowie den guten Wellenbedingungen des Herbstes und den leeren Stränden der Nachsaison. In den abendlichen Moonlight-Yogakursen liegt der Fokus auf Entspannung, Relaxion und Meditation. Der Abend endet mit einem gemütlichen Abendessen und Beisammensein im Garten oder am Kamin in der Lounge sowie Surferzählungen und –erlebnissen aus Andis unerschöpflichem Repertoire.
Weiterhin bekommen wir Deutschlands beste Surfer zu sehen: Bei einem Tages-Trip zu den Quiksilver German Champs, den Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten, mit Teilnahme an der Final-Party. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit zum Touren durch Biarritz oder San Sebastian und einer ausgiebigen Shopping-Reise durch die Outlets im benachbarten Hossegor.
Ziel der Woche ist es, Yoga und Surfen intensiv zu betreiben oder einfach nur auszuprobieren. Ganz nach dem Motto „alles kann, nichts muss“ wollen wir die Möglichkeit bieten, eine schöne Zeit in netter Gemeinschaft zu verbringen. Der Preis für die Woche ist ab 464.– Euro, inklusive 2 Yoga-Sessions am Tag, 2 Stunden Surfkurs, Übernachtung und Vollverpflegung in der Atlantik Surf Lodge. Anreise kann entweder mit dem eigenen Auto mit dem Zug (nach Dax) oder per Flieger (nach Biarritz, San Sebastian, Bordaux) sein. Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Leute beschränkt!
Weitere Infos und Buchung auf www.yoga-delight.com oder www.wavetours.com.
Nach Bedarf können auch Fahrgemeinschaften organisiert werden.
Der Prana Bindu Center im indischen Ujjain
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 08:30
yoga-retreat ew. Erstellt am Ufer des Flusses Shipra, in der heiligen Stadt Ujjain, empfängt der Prana Bindu Center seit 2008 europäische Yogalehrende mit ihren Schülern für Seminare sowie kurze oder längere Aufenthalte. Prana Bindu ist durch eine kleine Gruppe europäischer Yogapraktizierender organisiert und finanziert worden. Das Zentrum hat mit seinen komfortablen Zimmern mit eigenem Bad, einem 160 Quadratmeter grossen Übungsraum und einem 200 Quadratmeter grossen Meditationsdom Platz für 20 Personen pro Kurs. Der Prana Bindu Center ist innerhalb eines Ashrams gelegen, was die Möglichkeit gibt, das tägliche Leben der Ashrambewohner mit ihren Ritualen im Tempel und ihren Gesangsabenden mitzuerleben und die ASIM-Grundschule mit 70 Kindern kennen zu lernen. Vegetarische Nahrung und eine für die Innenwelt günstige Umgebung machen aus Prana Bindu einen idealen Ort für Seminare.
Die Stadt Ujjain ist seit Jahrhunderten ein Wallfahrtsort der Sadhana Hatha Yogis der Linie der Nath. Die wichtigsten Tempel sind der Sonne (Surya), der Energie (Shakti Annapurna) und Shiva (Mahakal) gewidmet. Sie zählen zu den Orten, die Hindus einmal im Leben besuchen sollten. Vor Ort organisieren die Lehrer ihre Zeit und ihren Unterricht selber. Die Unterhaltskosten sind minimal berechnet und der Prana Bindu Center zählt auf Schenkungen, um den Ort instand zu erhalten, die Schule zu unterstützen und Medikamente in den Dörfern zu verteilen.
Yoga gegen unkontrollierte Essattacken
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 08:15
Ernährung ym. Das „Binge Eating“ ist eine Essstörung, bei der die Betroffenen immer wieder in kurzer Zeit grosse Mengen von Nahrungsmitteln zu sich nehmen. Sie verlieren dabei völlig die Kontrolle über ihr Essverhalten. Anders als bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimie) wird das Gegessene nicht erbrochen, so dass das Binge Eating deutliches Übergewicht zur Folge hat.
Australische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass durch regelmässigen Yoga die Zahl der Essattacken verringert werden kann. 50 Frauen im Alter von 25 bis 63 Jahren mit einem durchschnittlichen BMI von 34 nahmen entweder an einem 12-wöchigen Yoga-Programm teil oder wurden ohne Behandlung auf eine Warteliste aufgenommen. Das Yoga-Programm bestand aus einer einstündigen Yogasitzung pro Woche. Zusätzlich absolvierten die Frauen der Yoga-Gruppe jeden Morgen zu Hause mit Hilfe einer CD ein 30-minütiges Übungsprogramm.
Die CD enthielt Anweisungen für Körper- und Atemübungen und Meditationen, um das Körperbewusstsein zu verbessern und bewusstes Essen zu fördern. Um den Erfolg des Yoga-Programms beurteilen zu können, wurde bei allen Frauen zu Beginn und am Ende der Untersuchung sowie drei Monate später der Schweregrad der Essstörung und die körperliche Aktivität ermittelt. Der Vergleich zwischen den beiden Gruppen nach zwölf Wochen zeigte: Bei den Frauen der Yoga-Gruppe hatte der Schweregrad des Binge Eatings deutlich ab- und gleichzeitig die körperliche Aktivität signifikant zugenommen. Zusätzlich war der BMI in dieser Gruppe leicht gesunken.
Diese positiven Ergebnisse hatten auch drei Monate später noch Bestand. Deshalb kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Yoga eine sinnvolle Ergänzung bei der Behandlung von Essstörungen sein kann.
Quelle: McIver S. et al: Yoga as a treatment for binge eating disorder:a preliminary study.Complement, Ter Med 2009, 17: 196-202
Widerstand gegen Yoga-Patente
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 08:00
Indien ym. Die indische Regierung hat der Patentierung von Asana-Abfolgen den Kampf angesagt: Laut der „Süddeutschen Zeitung“ werden seit Januar dieses Jahres zehn Yoga-Meister von mit Videokameras bewaffneten Experten gefilmt, während sie Asanas gemäss den alten Schriften praktizieren. Diese Aufnahmen werden in der Traditional Knowledge Digital Library in Delhi gespeichert, in der auch ayurvedisches Wissen gesammelt wird. Internationale Patentprüfer haben Zugang zu der Datenbank. Ausgelöst hat diese Arbeit Bikram Choudry, der Erfinder des Hot Yoga. Der in Beverly Hills lebende Inder, der Stars wie Shirley McLaine oder Madonna zu seiner Anhängerschaft zählt, hatte seine bei 40 Grad ausgeführte Asana-Abfolge patentieren lassen. Zudem geht er mit Anwälten gegen Yogastudios vor, die seine Methode nicht genau nach seinen Vorstellungen durchführen. Dieses Vorgehen löste sowohl im Westen als auch in Indien Empörung aus, und seit 2006 hat die Traditional Knowledge Digital Library 900 Asana-Serien von antiken Texten übernommen. Doch für Vinod Kumar Gupta, den Leiter der Bibliothek, ist das nicht genug: „Yoga ist ein Bewegungsablauf, da reicht Text nicht“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. So hat das Videoprogramm seinen Anfang genommen. Ob das Sinn macht, sei dahingestellt. Yoga ist eine tausende Jahre alte Tradition, die sich immer auch den Gegebenheiten der Zeit und ihrem Umfeld angepasst hat. Und schliesslich ist Tradition die Weitergabe des Feuers, nicht der Asche.
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